Digitale Angebote erleichtern Bankgeschäfte, Terminbuchungen, Fahrpläne und Kontakt zur Familie. Niemand muss alles auf einmal lernen. Sinnvoll ist es, mit einer konkreten Aufgabe zu beginnen und jeden Schritt mehrfach selbst auszuführen.
Ein guter Einstieg
Große Schrift, hoher Kontrast und eine übersichtliche Startseite machen Smartphone und Tablet leichter bedienbar. Häufig genutzte Apps gehören gut sichtbar auf die erste Seite; unnötige Benachrichtigungen können abgeschaltet werden. In vielen Städten bieten Volkshochschulen, Bibliotheken und Seniorenbüros persönliche Techniksprechstunden an.
Sicher im Internet
- Für jeden wichtigen Dienst ein eigenes, starkes Passwort verwenden.
- Wo möglich die Zwei-Faktor-Anmeldung aktivieren.
- Keine Zugangsdaten oder TAN am Telefon weitergeben.
- Links in unerwarteten Nachrichten nicht öffnen.
- Updates für Gerät und Apps zeitnah installieren.
Banken, Polizei und Behörden verlangen niemals telefonisch die Herausgabe von PIN oder TAN. Bei verdächtigen Anrufen sollte das Gespräch beendet und die bekannte offizielle Nummer selbst gewählt werden. Im Zweifel hilft die örtliche Polizeiberatung.
Kontakt halten
Videotelefonie, Familiengruppen und digitale Fotoalben überbrücken Entfernungen. Vereinbaren Sie einen Testanruf in Ruhe, bevor die Funktion bei einem wichtigen Anlass gebraucht wird. Kopfhörer können die Sprachverständlichkeit verbessern.
Digitale Behörden- und Gesundheitsdienste
Online-Terminbuchungen, elektronische Rezepte und Bürgerportale werden häufiger. Prüfen Sie stets die genaue Internetadresse und nutzen Sie offizielle Apps aus dem App Store des Geräts. Bei Unsicherheit ist eine telefonische Nachfrage bei der Behörde, Praxis oder Apotheke sinnvoll.
Mit einem Lernheft arbeiten
Notieren Sie Abläufe in eigenen Worten, zum Beispiel „Foto senden“ oder „Fahrplan suchen“. Passwörter sollten jedoch nicht offen im selben Heft stehen. Ein Passwortmanager oder eine sicher verwahrte analoge Lösung ist besser geeignet.